Zu Fuß durch die D-Zug-Siedlung

Ein voller Erfolg war die Führung von denkmal düsseldorf durch die Rather D-Zug-Siedlung. Nicht nur haben zahlreiche denkmalinteressierte Gäste am Tag des offenen Denkmals den Weg in die Arbeitersiedlung aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise gefunden, auch Bewohner und Drehorgelspieler Wolfgang sind gekommen. Unter der Führung von Ingo Schiweck ging es durch die lange Aplerbecker Straße, an den Gärten vorbei zum ehemaligen Fußballplatz. Von dort ist die Gruppe über den Spielplatz mit dem Tiefbunker zurück zum Startpunkt in der Hasper Straße gewandert, wo Susanne Enechukwu die Interssierten zur Besichtigung in ihr Siedlungshaus gelassen hat. Auf dem Bürgersteig hatten nette Nachbarn in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen aufgebaut und betagte Zeitzeugen Platz nehmen lassen. Ein Dank an alle, die zum gelungen Tag des offenen Denkmals in der D-Zug-Siedlung beigetragen haben!

denkmal düsseldorf beim Denkmal-Tag

Am 9. September ist denkmal düsseldorf erstmals beim Tag des offenen Denkmals vertreten. Wir haben das Glück, daß unser Mitglied Susanne Enechukwu ein Haus in der 1929/3o gebauten D-Zug-Siedlung besitzt, und nutzen die Gelegenheit, ab 14 Uhr eine Führung durch die Rather Siedlung und durch Frau Enechukwus Haus anzubieten. Start ist am 9. September 2018 um 14 Uhr an der Hasper Str. 23. Alle teilnehmenden Düsseldorfer Denkmäler hier: https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt63/denkmalschutz/pdf/Br_Denkmaltag2018_105x210_32s_4c_screen_bf.pdf.

Tag des offenen Denkmals: Unbedingt hingehen!

Am kommenden Sonntag (10. September) findet zum 25. Mal der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Motto in diesem Jahr: „Macht und Pracht“. Das Motto soll sich auf Denkmäler beziehen, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden. Es öffnen auch Denkmäler ihre Türen, an denen sich Machtmissbrauch erklären lässt, und solche, die heute noch an die Armut und Ohnmacht ihrer Zeit und ihrer früheren Bewohner erinnern.

In Düsseldorf kann man zum Tag des offenen Denkmals so unterschiedliche Denkmäler wie den Ringofen Sassen in Ludenberg, das Justizministerium am Martin-Luther-Platz oder die Künstlersiedlung Golzheim besuchen. Das komplette Düsseldorfer Programm ist hier abrufbar. Alle Interessierten sollten die Gelegenheit unbedingt nutzen und durch ihre Teilnahme auch ein Zeichen für die Relevanz historischer Gebäude setzen.